Harter Einsatz im Weichenwerk

12.05.11

Harter Einsatz im Weichenwerk

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Ein Einsatz im Weichenwerk ist nichts für Weicheier: Die elektrisch angetriebene Gelenkteleskopbühne E400AJPN von JLG bietet gut 14 Meter Arbeitshöhe und kann bei einer Knickpunkthöhe von 6,55 Meter noch knapp sieben Meter Meter weit horizontal reichen. Das ist im Deutsche Bahn Weichenwerk in Witten deshalb so wichtig, weil sie bei der Wartung und Instandhaltung der riesigen Werksanlagen zum Einsatz kommt.

Dabei ist es oftmals notwendig, über Lagerorte von Schienen oder große Maschinenanlagen hinweg an die Beleuchtung oder die Infrarot-Deckenstrahler zu gelangen. Praktisch dabei: Am Ende des flexiblen Teleskopauslegers ist ein 1,24 Meter langer Korbarm, der insgesamt um 144 Grad vertikal bewegt werden kann: 84 Grad nach oben und 60 Grad nach unten. Somit sind auch entlegene Winkel einer Halle oder von Tragwerkskonstruktionen zu erreichen. Außerdem kann der Korb der E400AJPN um 180 Grad horizontal geschwenkt werden.

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Gilbert Klöpping, Leiter Anlagentechnik im Weichenwerk Witten, hat die JLG-Bühne durch eine Fremdfirma kennengelernt und war angetan. Erhalten hat er sie schließlich vom regionalen Händler Appenfelder & Miesen aus Wiehl.

Aufgrund der spanenden Metallbearbeitung im Werk wurde das Elektrogelenkteleskop mit Vollbandagen ausgerüstet. Zudem ist JLG noch mit einer Scherenbühne 203QES vertreten.

Das Weichenwerk in Witten kann auf eine lange Tradition zurückblicken. 1863 als Zentralwerkstatt der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft gegründet, ist es heute das einzige Weichen herstellende Werk der Deutschen Bahn in Deutschland. In riesigen Anlagen werden die Einzelteile der Weichen gehobelt, gefräst, gebohrt, gebogen und schließlich zusammengefügt. Jede Weiche ist ein Unikat, das mit einem eigenen Verlegeplan versehen ist.


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