Interview mit Robert Tordy zu den Prozessoptimierungen in seinem Bereich F&E

14.12.10

Interview mit Robert Tordy zu den Prozessoptimierungen in seinem Bereich F&E

Robert Tordy, Leiter der Abteilung F&E, hat eine "Learning Company" und ein Projektmanagement-System eingeführt.

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CU:
Herr Tordy, Sie sind seit Mai dieses Jahres Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung (F&E). Als wir das letzte Mal gesprochen haben, haben Sie von Ihren Zielen erzählt – können Sie schon die ersten Erfolge verzeichnen?

RT:
Ja, das kann man so sagen. Wir konnten bereits viel von dem umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Durch die eine oder andere interne Umstrukturierung im Bereich F&E arbeiten nun alle Kollegen da, wo sie sich am besten auskennen, am effizientesten eingesetzt werden können und sich am wohlsten fühlen.
Die so genannte „Learning Company“ war eine Idee, die sehr gut angekommen ist – da profitieren die jüngeren Mitarbeiter vom Wissen der älteren und umgekehrt natürlich auch. Wissen weitergeben und auf eigene Ressourcen zurückgreifen – das bringt uns alle weiter. Dadurch hat die Motivation von allen extrem zugenommen, alle sind mit viel Engagement bei der Arbeit.

CU:
Eine weitere Neuerung ist das Projektmanagement-System, das in Ihrem Bereich eingeführt wurde. Wie sehen die Details aus?

RT:
Wir möchten all unsere internen und externen Projekte optimal abwickeln. Und dafür muss man natürlich wissen, wie die einzelnen Prozesse ablaufen, wo wir etwas verbessern können und wo wir schon optimal ausgerichtet sind. Dafür haben wir nun eine Abteilung „Projektmanagement“ gegründet, die das Projektmanagement-System umsetzt. Sie kann als eine separate Institution verstanden werden, die unsere Arbeit erfasst und kontrolliert sowie gegebenenfalls Optimierungsmöglich¬keiten aufzeigt. Ziel ist es, alle Themen, die bei uns bearbeitet werden, durch das System zu überwachen, um noch bessere Qualität zu liefern und um noch effizienter zu werden. Das betrifft unsere internen Projekte genauso wie unsere externen.

CU: Wie sieht das in der Praxis aus?

RT: Unsere Mitarbeiter werden zunächst alle geschult, damit sie den Vorteil des Systems verstehen und entsprechend handeln können. Darüber hinaus gibt es einige Mitarbeiter, die wir zu methodisch geschulten Projektmanagern ausbilden. Sie beschäftigen sich intensiv mit dem Projektmanagement-System und sind entsprechend für die Einhaltung der Projektpläne und Optimierung der Prozesse verantwortlich. Im Endeffekt kann man sagen, dass alle profitieren: Die Mitarbeiter wissen genau, was sie wann zu tun haben und wo ihre Prioritäten liegen, denn auch die haben wir neu definiert. Es gibt nichts mehr, was „nebenbei“ gemacht werden muss, das erleichtert die Arbeit ungemein. Und schließlich profitiert davon natürlich auch der Kunde.

CU:
Wie genau? Wo liegt der Nutzen für den Kunden?

RT:
Unsere Kunden profitieren durch die optimierten Prozesse, die das Ergebnis des Systems sind. Am Ende liefern wir höchste Qualität zu verlässlichen Terminen.

CU:
Das System befindet sich momentan in der Roll-out-Phase. Bis wann wird es voll greifen?

RT:
Die Einführung eines Projektmanagement-Systems lässt sich nicht von heute auf morgen umsetzen. Sowohl einige Mitarbeiter als auch ich haben bereits Erfahrungen gesammelt mit solchen Systemen, das braucht Zeit. Nach ca. vier Monaten für die Entwicklung integrieren wir das Projektmanagement-System nun nach und nach in den Arbeitsalltag. Ich denke, dass wir in etwa in einem halben Jahr soweit sind, dass alles so läuft, wie wir es gerne möchten.

CU:
Herr Tordy, dafür wünschen wir Ihrem Verantwortungsbereich viel Erfolg. Danke für das offene Gespräch.

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November 2010


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